Laut einer parlamentarischen Anfrage des FDP-Finanzexperten Frank Schäffler an die Bundesregierung sind Gewinne, die beim Handel mit Bitcoins erzielt werden, nach einem Jahr steuerfrei. Damit werden Bitcoins anders eingestuft als Aktien, Anleihen und Zertifikate. Gewinne die bei diesen Anlageklassen anfallen unterliegen immer der Abgeltungsteuer von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer.

In Bitcoin erhaltene Einkünfte etwa aus gewerblicher Tätigkeit würden demnach normal unter die Einkommensteuer fallen. Das gleiche gelte für den Kauf und Verkauf von Bitcoins – als private Veräußerungsgeschäfte nach Paragraf 23 Absatz 1 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes.

Damit werden Bitcoins steuerrechtlich dem Gold gleichgestellt. Denn auch beim Edelmetall gilt eine Spekulationsfrist von zwölf Monaten. Liegen zwischen Kauf  und Verkauf allerdings weniger als zwölf Monate und fällt bei dem Geschäft Gewinn an, so ist dieser Veräußerungsgewinn steuerpflichtig und unterliegt dem individuellen Einkommenssteuersatz.

Mehr dazu in einem Artikel in „Die Welt„.

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