Die Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss, die durch ihren Streit mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, den sie wegen Ideenklaus verklagten, international bekannt wurden, haben bereits vor einiger Zeit in Bitcoin investiert. Im April 2013 kauften sie für 11 Millionen Dollar Bitcoin zu einem Kurs von 120 Dollar. Dadurch verfügten sie über ca. 92.000 Bitcoins, was fast einem Prozent der verfügbaren Menge entspricht.

Nun haben die beiden Brüder einen neuen Plan mit Bitcoin. Bei der US-Börsenaufsicht stellten sie einen Antrag auf Zulassung eines „Bitcoin-Trust“. Dabei handelt es sich um eine Vermögensverwaltungsgesellschaft, die Anteilsscheine ausgeben soll. Das Volumen der Aktien soll bei 20 Millionen Dollar bzw. ca. 15 Millionen Euro liegen. Jeder Anteilsschein soll einen Nennwert von 20 Dollar und einen entsprechenden Bitcoin-Wert besitzen.

Die Idee dahinter ist ein leichterer Handel mit Bitcoin, vor allem für Interessenten, die nicht direkt in die Währung selbst investieren wollen, da ihnen der Erwerb zu kompliziert oder gefährlich erscheint.

Im Zulassungsantrag weisen die Brüder daraufhin, dass sie keine Erfahrung mit einer derartigen Investmentgesellschaft haben und sie für die Führung des Trusts nicht geeignet sein könnten. Das mag auf den ersten Blick wenig vertrauenserweckend erscheinen, gehört aber wohl zu den üblichen Risikohinweisen, um sich gegen Klagen enttäuschter Anleger zu schützen.

Ob die Winklevoss-Zwillinge die Genehmigung für den Bitcoin-Trust erhalten, wie sie das Konzept umsetzen und ob es die Anleger akzeptieren, wird sich in der nächsten Zeit zeigen.

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